„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die uns Unternehmer am häufigsten stellen. Die ehrliche Antwort — „kommt darauf an, was Sie bauen“ — hilft allerdings kaum weiter. In diesem Leitfaden zeigen wir, was die Kosten einer Website tatsächlich bestimmt, welche Posten unverzichtbar und welche optional sind.
Zuerst den Website-Typ festlegen
Den größten Einfluss auf den Preis hat die Art der Website. Es gibt drei Hauptkategorien:
- Landingpage — eine einzelne Seite für ein Produkt, eine Leistung oder eine Kampagne. Ihr Ziel ist genau eine Aktion: Anruf, Anfrage oder Anmeldung.
- Unternehmenswebsite — eine mehrseitige Website mit Unternehmen, Leistungen, Team und Kontakt, oft mit Blog und mehreren Sprachen.
- Onlineshop — Produktkatalog, Warenkorb, Online-Zahlung, Versand und Bestellverwaltung.
Der Aufwand unterscheidet sich deutlich: Eine Landingpage ist oft in wenigen Wochen fertig, ein Onlineshop kann wegen der Integrationen mehrere Monate dauern.
7 Faktoren, die den Preis bestimmen
- Design-Ansatz. Ein fertiges Template ist günstiger und schneller, hebt Ihre Marke aber nicht hervor. Individuelles UI/UX-Design braucht mehr Zeit, wirkt sich aber spürbar auf Vertrauen und Conversion aus.
- Seitenanzahl und Struktur. Jede neue Seitenvorlage (Leistung, Produkt, Blogartikel) bedeutet Design- und Entwicklungsaufwand.
- Funktionen. Online-Zahlung, Buchungssystem, Kundenkonto, Rechner oder CRM-Anbindung sind jeweils zusätzlicher Aufwand.
- Inhalte. Texte, Fotos und Videos werden im Budget oft vergessen — dabei hängt es vor allem vom Content ab, ob eine Website verkauft.
- Anzahl der Sprachen. Eine mehrsprachige Website braucht Übersetzungen und für jede Sprache eigene SEO-Arbeit.
- Technisches SEO und Geschwindigkeit. Eine schnelle, mobile und suchmaschinenfreundliche Struktur sollte von Anfang an geplant werden — nachträglich wird es teurer.
- Wartung und Updates. Hosting, Domain, Sicherheitsupdates und Support sind laufende Kosten.
Achten Sie auf versteckte Kosten
Der häufigste Fehler: nur auf den Preis für die Erstellung zu schauen. Fragen Sie beim Vergleich von Angeboten:
- Sind Domain und Hosting enthalten?
- Können Sie die Website später selbst bearbeiten (CMS)?
- Werden Google Analytics (GA4) und Conversion-Tracking eingerichtet?
- Wie viele Monate Support sind nach dem Launch inklusive?
- Erhalten Sie den Quellcode und alle Zugänge?
Eine billige Website, die später neu gebaut werden muss, ist die teuerste Option. Betrachten Sie Ihre Website als Investition für 3–5 Jahre.
So planen Sie Ihr Budget richtig
Formulieren Sie das Geschäftsziel der Website in einem Satz: „X Anfragen pro Monat“, „Online-Verkauf starten“ usw. Trennen Sie dann unverzichtbare Funktionen von solchen, die warten können. So starten Sie schneller und wirtschaftlicher mit einer ersten Version.
Fordern Sie einen Phasenplan an: Analyse, Design, Entwicklung, Test und Launch — mit Ergebnis und Zeitrahmen jeder Phase in schriftlicher Form. Genau so setzen wir bei Digiterial Projekte in der Webentwicklung um: transparente Phasen und einzeln ausgewiesene Kosten.
Fazit
Die Kosten einer Website ergeben sich aus Website-Typ, Design-Ansatz, Funktionen, Inhalten und Betreuung. Das beste Angebot ist nicht das billigste, sondern dasjenige, das Ihr Geschäftsziel am direktesten unterstützt. Möchten Sie Ihr Projekt einschätzen lassen? Schreiben Sie uns — wir erstellen einen Phasenplan für Ihre Anforderungen.
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