Website erstellen lassen: Was kostet es? Ratgeber 2026

Die 7 wichtigsten Preisfaktoren beim Website erstellen lassen, die gängigen Website-Typen und praktische Tipps für eine realistische Budgetplanung.

Website · 6. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

„Was kostet eine Website?“ – das ist die Frage, die uns Unternehmer am häufigsten stellen. Die ehrliche Antwort lautet zwar „Das hängt davon ab, was Sie bauen“, doch damit ist niemandem geholfen. In diesem Beitrag erklären wir, was den Preis einer Website tatsächlich bestimmt, welche Kosten unverzichtbar und welche optional sind.

Klären Sie zuerst den Website-Typ

Den größten Einfluss auf den Preis hat die Art der Website. Am Markt gibt es drei Hauptkategorien:

  • Landingpage – eine einseitige Website für ein Produkt, eine Leistung oder eine Werbekampagne. Ihr Ziel ist eine einzige Handlung: Anruf, Anfrage oder Anmeldung.
  • Unternehmenswebsite – eine mehrseitige Website, die das Unternehmen, seine Leistungen, das Team und die Kontaktdaten präsentiert. Oft gehören ein Blog und eine mehrsprachige Struktur dazu.
  • Onlineshop – eine E-Commerce-Website mit Produktkatalog, Warenkorb, Online-Zahlung, Versand und Bestellverwaltung.

Der Aufwand unterscheidet sich je nach Typ deutlich: Eine Landingpage ist meist in wenigen Wochen fertig, ein Onlineshop kann wegen der Integrationen bis zu einigen Monaten dauern.

7 Faktoren, die den Preis bestimmen

  • Design-Ansatz. Ein fertiges Template ist günstig und schnell, hebt Ihre Marke aber nicht ab. Individuelles UI/UX-Design braucht mehr Zeit, macht jedoch bei Conversion und Vertrauen den Unterschied.
  • Seitenanzahl und Struktur. Jede neue Seitenvorlage (Leistung, Produkt, Blogbeitrag) bedeutet zusätzliche Design- und Entwicklungsarbeit.
  • Funktionsumfang. Online-Zahlung, Reservierungssystem, Kundenkonto, Rechner, CRM-Integration – jede Funktion ist ein eigener Arbeitsumfang.
  • Content. Texte (Copywriting), Foto- und Videoproduktion werden bei der Budgetplanung oft vergessen – dabei hängt gerade vom Content ab, ob eine Website verkauft oder nicht.
  • Anzahl der Sprachen. Eine Website auf Aserbaidschanisch, Russisch und Englisch erfordert sowohl Übersetzungen als auch separate SEO-Arbeit für jede Sprache.
  • Technisches SEO und Ladezeit. Eine schnell ladende, mobiloptimierte und suchmaschinenfreundliche Struktur sollte von Anfang an geplant werden – nachträgliche Korrekturen sind teurer.
  • Support und Updates. Hosting, Domain, Sicherheitsupdates und technischer Support sind laufende Kosten.

Achten Sie auf versteckte Kosten

Der häufigste Fehler: nur auf den Preis für die Erstellung zu schauen. Stellen Sie beim Vergleich von Angeboten diese Fragen:

  • Sind Domain und Hosting im Preis enthalten?
  • Können Sie die Website später selbst bearbeiten (CMS)?
  • Werden Google Analytics (GA4) und Conversion-Tracking eingerichtet?
  • Wie viele Monate technischer Support sind nach dem Launch enthalten?
  • Erhalten Sie den Quellcode und alle Zugangsdaten?
Eine günstige Website, die später neu gebaut werden muss, wird zur teuersten Option. Betrachten Sie Ihre Website bei der Budgetplanung als Investition für 3–5 Jahre.

Wie plant man das Budget richtig?

Formulieren Sie zuerst das Geschäftsziel Ihrer Website in einem Satz: „X Anfragen pro Monat erhalten“, „den Onlineverkauf starten“ usw. Trennen Sie dann die Funktionen, die für dieses Ziel unverzichtbar sind („must have“), von denen, die warten können („nice to have“). So bringen Sie die erste Version schneller und kostengünstiger online.

Fordern Sie von der Agentur einen Phasenplan an: Discovery, Design, Entwicklung, Test und Launch. Ergebnis und Dauer jeder Phase sollten schriftlich festgehalten sein. Genau so setzen wir bei Digiterial Website-Projekte um – mit transparenten Phasen und einzeln ausgewiesenen Kosten.

Fazit

Der Preis einer Website ergibt sich aus Faktoren wie Website-Typ, Design-Ansatz, Funktionsumfang, Content und Support. Die wirtschaftlichste Wahl ist nicht das günstigste Angebot, sondern die Lösung, die Ihr Geschäftsziel auf dem kürzesten Weg erreicht. Möchten Sie den Umfang Ihres Projekts konkretisieren? Schreiben Sie uns – wir erstellen einen Phasenplan, der zu Ihrem Bedarf passt.

FAQ

Wie schnell ist eine Landingpage fertig?+

Liegen die Inhalte bereits vor, kann eine Landingpage in der Regel innerhalb von 2–3 Wochen gestaltet und veröffentlicht werden.

Fertiges Template oder individuelles Design?+

Für eine kurze Kampagne kann ein Template genügen. Wenn Sie Ihre Marke abheben und die Conversion steigern möchten, ist individuelles Design langfristig die wirtschaftlichere Wahl.

Kann ich die Website später selbst bearbeiten?+

Ja, sofern die Website mit einem Content-Management-System (CMS) umgesetzt wurde. Fragen Sie beim Angebot unbedingt danach.

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